100. Todestag:
Ehrung für den „König von Kronberg"

Kronberg – 6. Juli - twe Als Anton Burger am 6. Juli 1905 starb, war er für die Einwohner der Burgstadt der „König von Kronberg". Aus Anlass seines 100. Todestages ehrten Bürgermeister Wilhelm Kreß (SPD) und der Vorsitzende der Museumsgesellschaft, Hans Robert Philippi, den Maler gestern mit einer Feierstunde an seinem Grab auf dem Friedhof an der Frankfurter Straße.

Burger gilt zusammen mit Jakob Fürchtegott Dielmann und Philip Rumpf als Mitbegründer der Kronberger Malerkolonie. Er wurde von 1838 bis 1847 am Städelschen Kunstinstitut ausgebildet und erweiterte sein Wissen anschließend durch das Studium der alten niederländischen Meister in den Museen von Antwerpen und Amsterdam. 1958 zog er nach Kronberg, wo er sich als Landschafts- und Genremaler profilierte - und wegen seines geselligen Wesens und der Unterstützung der örtlichen Vereine großen Eindruck machte.

Die Museumsgesellschaft präsentiert zurzeit im Museum Kronberger Malerkolonie in der Streitkirche, eine Ausstellung mit über 70 Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen Burgers und seiner Schüler.

 

Ausstellungen in der Streitkirche:
mittwochs von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags
von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Frankfurter Rundschau7.7.05
7.7.05